Tage des #Hackfleisching

Der moderne, sozial durch und durch vernetzte Mensch testet ja gerne Trillionen von neuen Services. Bilderservice hier und Location Based Service dort, mobile Community hüben und E-Mails mit Zitronengeschmack drüben.

Irgendwann wird das Ganze unübersichtlich, Passwortspeicher-Apps wie 1Password platzen aus allen Nähten - und wo man dann überall seine persönlichen Daten hinterlässt, das weiss man auch nicht mehr so genau.

Deshalb hab ich mir bereits vor 2 Jahren angewöhnt, Accounts nach einiger Zeit zu kündigen, wenn ich sie nicht mehr nutze - oder zu "hackfleischen", wenn man das Nutzerkonto gar nicht löschen kann, was leider noch immer viel zu häufig vorkommt.

Das mit dem Hackfleisch kam mir eines Abends, als ich an einem ganz speziellen Kandidaten schlicht verzweifelt bin. Ich konnte machen, was ich wollte, man konnte das Konto nicht schliessen. So kam ich auf die Idee, aus Spass meinen Namen in "Hack Fleisch" zu ändern und als Profilbild ein wirklich leckeres Stück Gehacktes einzusetzen (siehe oben).

Heute habe ich nach einiger Zeit nun endlich meinen Account bei Empire Avenue geschlossen, schon am Wochenende durften folgende Services dran glauben:

Amen (kündigen geht nicht, also: hackfleisching)

Quora

Scoville

SugarSync

box.net

endomondo

• qik

sowie den Twitter-Account von Freyheyt, ich twittere sowieso nur über @dhrac

Besonders negativ ist mir neben Amen auch DailyBooth aufgefallen, bei denen das Schliessen eines Accounts ein "zukünftiges Feature" ist, das man noch nicht implementiert hat.