iBM - zwei gegen einen und zwei für alles

iBM - zwei gegen einen und zwei für alles.

Heute morgen rauschte es durch die IT-Ticker, und was da so rauscht, ist nicht weniger als eine Sensation: Apple und IBM gehen eine enge Partnerschaft ein, um gemeinsam mit Apples Hard- und Software-Produkten sowie IBMs starken Standing im Enterprise-Segment erfolgreich... tja, was eigentlich? 

Natürlich erst einmal: Produkte und Lösungen verkaufen. IBM ist für den normalsterblichen Technologie-User seit dem unseligen Ende von OS/2 und dem Verkauf der Rechner-Sparte an Lenovo kaum noch sichtbar. Im Hintergrund aber, da läuft im Grunde kaum etwas ohne die International Business Machines Corp. Von Servern über Middleware bis hin zu Business Analytics Software liefert man den Stoff, aus dem die Business-Träume sind. So weit, so wichtig... aber langweilig.

Es geht aber natürlich um viel mehr. Zwei Stichworte dazu sind "Post PC" und "Mobile". Dass der klassische Desktop immer mehr von mobilen Geräten verdrängt wird, weiß inzwischen jede und jeder. Diese weite Verbreitung von Technologie hat für Unternehmen einen entscheidenden Vorteil: Sie senkt die Schulungskosten. Die Mitarbeiter sind mit ihren iPhones, Galaxies und Lumias so gut vertraut, man muss sie ihnen quasi nur noch in die Hand drücken und sie kommen damit klar. Wer 1995 mal an einer Lotus Notes Schulung teilgenommen hat, weiß, wie nerven- und kostensparend so etwas sein kann. 

Hinzu kommt das, was man gerne "BYOD" nennt - bring your own device. Mitarbeiter und Manager werden heute oft gar nicht mehr vom Unternehmen mit diesen Geräten ausgestattet, die bringen einfach ihre eigenen Flimmerflundern mit und nutzen diese dann privat ebenso wie beruflich. Wie handhabt das die IT des Unternehmens? Auf solche Fragen haben Firmen wie IBM und Microsoft die Antworten.

Da wären wir natürlich schon beim nächsten großen "Win" für IBM und Apple. Einer solchen Kooperation ist ein smarter Move vor allem für Apple, um Microsoft große Stücke vom Enterprise-Kuchen wegzunehmen. Gerade hat ja zum Beispiel Satya Nadella "Mobile First, Cloud First" als neuen Schlachtruf für das Redmonder Unternehmen verkündet - schwuppsi! - hat er auch schon IBMs "Smart Planet" und Apples "Think Different" an der Backe. Das wird besonders interessant in den nächsten Monaten und Jahren. 

Und wenn wir am Ende noch einmal viel weiter denken: Internet Of Things. Ob Firma oder zu Hause, ob Unterwegs im Auto, am Flughafen, in der Metro, im Restaurant  oder beim Joggen - die große "Überall-Vernetzung" findet jetzt, in diesem Augenblick weltweit statt.

Privates und Geschäftliches - werden wir das irgendwann einmal überhaupt noch voneinander trennen? Technisch gesehen absolut nicht. Wir bauen uns gerade eine Welt, in der alle Daten an jedem Ort und zu jeder Zeit nicht nur verfügbar sind (das ist schon seit einiger Zeit der Fall), sondern auch aktiv immer und überall genutzt werden. 

Ob uns das gefällt, das ist das eine. Wie uns das als Menschen verändert, das ist ein weiteres extrem wichtiges Thema. Was IBM und Apple aber jetzt angestoßen haben: Das ist das Feld, wo in der IT-Branche der Wettbewerb der Zukunft stattfindet. Und natürlich der Profit.

So gesehen: Smarter Move, ihr Zwei. 

#ersterkaffeenews am Montag, 26. Mai 2014

Guten Morgen, liebe Gemeinde. Nach einem spannenden Wahlsonntag, der einen gestandenen Demokraten eher gemischte Gefühle beschert, widmen wir uns heute Morgen wieder mal den nächstwichtigsten Themen der Welt: Social, Mobile, Internet der Dinge. :)

Samsung tut es: Ein neues Clamshell-Smartphone!

Samsung tut es: Ein neues Clamshell-Smartphone!

Smarter klappen!

Ist das großartig: Samsung belebt mit dem "Master" getauften Clamshell-Smartphone einen Formfaktor, der seit 2007 - sprich: dem Aufschlag des iPhone - schlagartig an Relevanz eingebüßt hat. Mein letztes Clamshell war das gut gedachte aber schlecht gemachte Blackberry Pearl 8220, danach war es absolut still um dieses Genre.

Laut neowin.net bringt aber nun Samsung in Korea (und vermutlich nur dort) mit dem "Master" ein Clamshell raus. Technisch ist das ganze eher so meh (kleiner 320x220 QVGA Screen, 3MP Kamera, 1000mAH Akku), das Design entspricht ungefähr dem des Note 3 oder Galaxy S5 (sprich: viel "stitched Leather"-Gedöns), aber als "Mamas und Papas Nothandy" ist das Ding perfekt. :)

Wer es braucht: Ein Dateimanager für Windows Phone

Wer es braucht: Ein Dateimanager für Windows Phone

"Files" für Windows Phone kommt - und zeigt deine Files (duh!)

Steve Jobs hat es getan, das Windows Phone Team in Redmond hat es getan - und noch immer sind die Menschen nicht soweit. "Kein Mensch braucht einen Filemanager - in Zeiten von Internet und Clouds ist der Speicherort absolut egal".

Deine Mudder ist egal!

Fakt ist, es gibt für diese Filemanager noch immer jede Menge so genannte "use cases". Ich selber brauche eine solche App vielleicht zwei- oder dreimal im Jahr, aber WENN ich sie brauche, dann meistens ganz dringend. Stichwort: Zugriff auf herunter geladenen Content aus dem Web, aus der Mail-App oder so.

Lange Rede, kurzer Sinn: Windows Phone bekommt mit "Files" eine solchen Dateimanager. (Quelle: WinTouch

Trekkit: Wanderungen planen, aufzeichnen, sharen und so... 

Trekkit: Wanderungen planen, aufzeichnen, sharen und so... 

Für die, die wo gerne draussen unterwegs sein tun: Trekkit-App

Ich bin ja mehr so der Läufer und weniger der Wanderer und Trekker, aber da ich aktuell ein ziemlich fauler Läufer bin... nun ja, vielleicht sollte ich einfach mal Trekken?

Wie auch immer, Trekkit hat eine schöne App für Leute am Start, die nicht den ganzen Tag fett und faul am Rechner sitzen, sondern gerne durch die Natur hoppeln. Die gibt es interessanterweise für Windows Phone, Android, Kindle und NICHT für iOS. Hat man auch selten.